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Oberflächen à la carte

Lebensdauer und Wartungsintervalle beweglicher Teile werden in hohem Maße von deren Oberflächenbeschaffenheit bestimmt. Daher stellt Rollon für seine Linearführungen verschiedene Oberflächenbearbeitungen zur Auswahl.

Rollon testet seine Beschichtungen bei unabhängigen Instituten durch einen nach DIN definierten Salzsprühnebeltest. Neben dem Nachweis der Korrosionsbeständigkeit dienen diese Tests auch zur weiteren Optimierung der Prozesse in der Beschichtung. Hierbei werden immer weitere Möglichkeiten des Korrosionsschutzes überprüft, um für alle anwendungsspezifischen Anforderungen die geeignete Oberflächenbehandlung anbieten zu können. Dabei hat sich gezeigt, dass die bei Rollon beschichteten Linearführungen komplette Testzyklen überstehen. Dies liegt nicht zuletzt an der sorgfältigen Vorbereitung vor dem eigentlichen Beschichten. Die Haltbarkeit lässt sich durch eine Vorbehandlung der Schienen vor dem eigentlichen Beschichten nachweisbar deutlich erhöhen. Zum optimalen Ergebnis führen die richtige Vorbereitung, die richtige Reihenfolge der Bearbeitungsschritte und nicht zuletzt deren Dauer. Gegen Korrosion an sich ist kein Kraut gewachsen, aber das Ausmaß lässt sich soweit begrenzen, dass die Funktionsfähigkeit der Linearführungen erhalten bleibt. Zu den Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit gehören unter anderem Schwarzbeschichtung, Hartverchromung und Vernickelung. Wenn eine FDA-Zulassung für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie benötigt wird, beschichtet Rollon die Schienen entsprechend. Die Abteilung Anwendungstechnik weiß Rat für die verschiedensten Applikationen und findet Lösungen, wie man den Anforderungen am besten begegnet. Dies gilt neben Beschichtungen ebenso für den Einsatz von Schmierstoffen. Dank der eigenen Fertigung in Ratingen ist es möglich, individuell auf Kundenwünsche einzugehen und so Lineartechnik für alle Fälle anzubieten.

Ein Anwendungsbeispiel ist die Getränkeabfüllung. Hier gelten die Anforderungen der Lebensmittelindustrie. Jede Bearbeitung der eingesetzten Schienen muss die verarbeiteten Flüssigkeiten ebenso wie die Reinigungsmittel aushalten. Neben der Korrosionsbeständigkeit geht es vor allem um die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit. Üblicherweise gibt die Anwenderseite die zulässigen Beschichtungen vor. Häufig kommen in den Beispielapplikationen Teleskopschienen als Voll- oder Teilauszüge zum Einsatz. Auch Rollenführungen, die mit Kunststoffabstreifern vor Verschmutzungen geschützt sind, eignen sich für den Nassbereich. Sowohl Teleskope als auch Laufrollenführungen sind bei Rollon in korrosionsbeständigen Ausführungen erhältlich. W

www.rollon.de

 



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