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Neue Augen in der Fabrikautomation

Distanzsensoren mit Pulse Ranging Technology, anschlusskompatible Flächen­lichtschranken, kleine induktive Miniatursensoren und Universal-Code-Leser für absolut scharfe Ergebnisse. Pepperl+Fuchs hat sie auf der SPS/IPC/Drives präsentiert. K&E zeigt, was damit machbar ist.

Gegründet 1945, weltweit heute rund 4.000 Mitarbeiter, konsolidierter Außenumsatz 2008 rund 370 Mio. Euro, Produktion in sechs Ländern auf drei Kontinenten. Pepperl+Fuchs ist nach eigenen Angaben einer der Marktführer in Entwicklung und Herstellung von elektronischen Sensoren und Komponenten für den weltweiten Automatisierungsmarkt – mit großem Programm für die Fabrik- und Prozessautomation. Speziell die Division Fabrikautomation wird nicht nur intern als Pionier und Innovator in der industriellen Sensorik gesehen. Und das aus gutem Grund: Auf der SPS/IPC/Drives zeigten die Mannheimer gleich vier bemerkenswerte Neuheiten. Allem voran die neuen Distanzsensoren mit Pulse Ranging Technology (PRT), mit dem laut Pepperl+Fuchs ein überlegenes Verfahren für Industrieanwendungen erschlossen wurde. Die Entwickler haben die PRT weiterentwickelt, so dass sie kostengünstig in Sensoren aller Baugrößen verwendet werden kann. Sie steht damit laut Pepperl+Fuchs erstmals einem breiten kommerziellen Anwendungsbereich zur Verfügung. Im Gegensatz zu indirekten Verfahren wie der Phasenkorrelation und analog arbeitenden Chip basierten Verfahren wird dabei die Lichtlaufzeit direkt gemessen. Die ersten mit der Pulse Ranging Technology ausgestatteten Sensoren auf dem Markt demonstrieren mit ihren Leistungsdaten die Überlegenheit des Verfahrens. Die Überlegenheit der PRT basiert darauf, dass sie diskrete Lichtimpulse aussendet, deren Energieinhalt bis zu 1.000 Mal höher sein kann, als bei den Sensoren mit permanentem Lichtstrahl. Deshalb liefert das Verfahren stets genaue, zuverlässige, eindeutige und reproduzierbare Ergebnisse. unabhängig von Umgebungsbedingungen wie Oberflächenbeschaffenheit, Farbe oder vorhandenem Fremdlicht. Das Portfolio umfasst mehrere Sensoren mit PRT: Es sind der kostengünstige Distanzsensor VDM28 im Standard-Lichtschrankengehäuse, der mit einem Messbereich bis 8 m beeindruckt. Das Entfernungsmessgerät VDM100 ist mit maximal 300 m Reichweite und einer Wiederholgenauigkeit unter 0,5 mm prädestiniert für die schnelle und präzise Positionierung von Regalbediengeräten. Zur einfachen Positionierung von Portalkranen, Hebern, Aufzugskabinen oder für Vermessungsaufgaben dient der VDM70 mit bis zu 250 m Reichweite, während der VDM54 mit maximal 6 m Reichweite für Aufgaben des Kollisionsschutzes an Elektrohängebahnen optimiert ist.

Eine weitere, unkonventionelle Innovation von Pepperl+Fuchs war in Nürnberg die ‚anschlusskompatible Flächenlichtschranke’, bei der nicht weniger als sechs Strahlen schwierige Objektvorderkanten detektieren. Die Flächenlichtschranke RLG28 bildet ein konstantes 60-mm-Detektionsfeld über eine Reichweite von 0,2...4 m. Mit einer Auflösung von 12 mm ist sie nach Erfahrung der Pepperl+Fuchs-Ingenieure als 100%-Problemlöser für Situationen konzipiert, in denen einstrahlige Reflexions-Lichtschranken an ihre Grenzen stoßen oder man nicht ohne teure Lichtgitter auskommt. Im Standardlichtschrankengehäuse untergebracht, lassen sich 1-strahlige Lichtschranken anschlusskompatibel gegen die neuen 6-strahligen Schranken austauschen − ohne Änderung des Steuerungskonzepts.

Scharfe Ergebnisse mit Universal-Code-Lesern

Neue Freiheiten in der Konstruktion für die Automatisierungstechnik verspricht Pepperl+Fuchs indes mit deren kleinsten, induktiven Miniatursensoren. Rund 30 der kleinen Geräte passen heute in eine einzige Streichholzschachtel. Damit lässt sich der oft knappe Bauraum optimal nutzen – bei verschiedensten Applikationen: in Werkzeugmaschinen, bei der Solarzellen- oder Halbleiterfertigung. Überall dort, wo Produktionsprozesse sicher gesteuert, kontrolliert und überwacht werden müssen. Den hohen Anforderungen an sichere Objekterkennung und Verschmutzungsresistenz werden besonders induktive Sensoren der Bauformen M3 und M4 gerecht. Damit erschließen sich nun auch bislang unzugängliche Bereiche. So lassen sich mühelos metallische Objekte auf einen Abstand von bis zu 1 mm erkennen. Die LED zeigt den Schaltzustand gut an. Das Portfolio umfasst zylindrische Miniatursensoren der Bauformen M3, M4 und M5 in Kabel oder Steckkontaktausführung.

Gestochen scharfe Ergebnisse versprechen indes die Universal-Code-Lesern MAC423 und MAC335 aus dem Vision-Portfolio. Damit können nach Angaben der Experten von Pepperl+Fuchs alle gängigen 1D- und 2D-Codesymbologien in einem sehr großen Abstandsbereich ohne mechanische Änderungen lesen. Durch viele leistungsstarke Features wie Java-Skript-Funktionalität, hohe Auflösung, Ausgabe der Code-Qualität, Web-Server, der intuitiven Bedienungssoftware Vision-Configurator und der Schutzart IP65 sind sie für viele Anwendungen hervorragend geeignet.W

www.pepperl-fuchs.com

 



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