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„3D wird Teil unseres Lebens“

„Wir wollen 3D nutzen, um alles was produzierbar ist abbilden zu können“, mit diesen Worten gab Bernard Charlès, CEO und Präsident von Dassault Systèmes die Marschrichtung auf der SolidWorks World 2010 vor.

Jeff Ray, CEO von DS SolidWorks spricht mit „Software für Ingenieure von Ingenieuren“ die Kompetenz seiner Entwickler an, die Anwenderbedürfnisse am besten befriedigen zu können. Die 3D-Konstruktion und -Simulation, das gemeinsame Arbeiten unterschiedlicher Entwickler an einem gemeinsamen Projekt, all dies weist den Weg in Richtung ‚Lifelike Experience’ − also einer fast lebensechten 3D-Welt.

Natürlich stand im US-amerikanischen Anaheim, wo sich über 5.000 Anwender, Händler und viele Mitarbeiter von DS SolidWorks aus aller Welt zur SolidWorks World 2010 trafen, ein Thema im Raum von hohem allgemeinem Interesse: Was bringt die neue Version 2011 der 3D-CAD-Software SolidWorks? Beim Brainstorming, das DS SolidWorks zum zweiten Male unter seinen Kunden durchgeführt hatte, kam jedenfalls eine Liste an Wünschen zutage, die sicher teils überraschende Ergebnisse zeigte. Die Top-10-Liste offenbarte den Entwicklern von SW einige Dauerbrenner, wie mehr Performance oder höhere Stabilität. Dass aber ,SolidWorks sollte sich komplett und rückstandsfrei deinstallieren lassen' Platz 1 in dieser Liste erreichte, also am häufigsten genannt wurde, könnte so interpretiert werden, dass die Software heute schon nahezu allen Kundenanforderungen entspricht.

Was wird mit der neuen Version SW 2011 also besser? Jeff Ray jedenfalls ließ durchblicken, dass man nicht nur auf die Wünsche der Anwender eingegangen ist, sondern darüber hinaus Möglichkeiten bieten wird, die der heutigen Mobilität der Anwender entgegenkommen dürfte: Die Möglichkeit plattformübergreifend, betriebssystemunabhängig mittels Cloud Computing auf alle Daten zugreifen zu können.

Konstruieren im Eilgang

Ob mit einem iPhone, einem Net- oder Notebook oder einer Workstation, dem Entwickler sollen alle Möglichkeiten offenstehen, wann und wo auch immer er seine 3D-Konstruktionen von einem Server in Echtzeit abrufen will, um sie ansehen oder wenn möglich bearbeiten zu können. SolidWorks 2010 hat bereits viele Verbesserungen in den Kernfunktionen erfahren. Ob Installation oder Baugruppen laden, alles geht schneller und beim Installieren mit weniger Abfragen. Durch neue Befehle und Kontextmenüs soll das Arbeiten beschleunigt werden. Durch die Zusammenfassung von Erstellung, Konstruktionsprüfung, Produktdokumentation, Datenmanagement und Analyse der Umweltverträglichkeit zu einem integrierten Prozess, werden ‚intelligentere’ Konstruktionen möglich, verspricht DS SolidWorks.

Die Multiprozessor-Unterstützung trägt erheblich zur Systembeschleunigung bei und durch das parametrisierte Modellieren ist die Möglichkeit gegeben, schnell verschiedene Versionen eines Bauteils zu gestalten bei gleichzeitiger Übernahme/Änderung aller Bauteildaten. Ein Beispiel ist die Spiegelung von Komponenten, die die Erstellung einer Baugruppe noch schneller ermöglicht. Auch Blechbauteile und -gruppen sowie Schweißbaugruppen lassen sich nun mit SW konstruieren. Kaum ist SW 2010 im Markt, nach erfolgreich bestandener Beta-Test-Phase, wurden in Anaheim bereits erste Ideen zur Nachfolgeversion skizziert. Um SolidWorks weiter zu beschleunigen, haben die Entwickler die Version 2011 noch schlanker gestaltet und zwar in einem gezeigten Beispiel um 460 MB. Das Programm wird die Windows-Versionen XP 32- und 64-Bit,Vista 32- und 64-Bit sowie Windows 7 32- und 64-Bit in der Professional-Version unterstützen.

Helle Wolken am Horizont

Das Cloud Computing wird neue Möglichkeiten eröffnen, um sozusagen seine Konstruktion immer dabeihaben oder aufrufen zu können. Die Frage nach der Sicherheit eines solchen Systems beantworten Jeff Ray und Bernard Charlès wie folgt: „Das Denken hat sich hier geändert. Den Unternehmern ist bewusst, dass die größten Sicherheitslücken im Unternehmen selbst sein können, wenn etwa ein Mitarbeiter Daten entwendet.“ Und zur Frage, wer denn den Server einer solchen Cloud betreibt? „Der Server für das Cloud Computing könnte bei uns stehen, beim Kunden (Intranet) selbst oder bei einem Provider. Das gilt es noch mit jedem einzelnen Kunden zu sondieren.“ Vorteil einer solchen Lösung ist jedenfalls, dass sich der Kunde nicht mehr selbst um Updates oder Releases kümmern müsste, weil dies dann die Spezialisten übernehmen, die den Server betreiben. Zudem könnten alle, auch mobile Computer und sogar Mobiltelefone eingebunden werden, egal mit welchem Betriebssystem auch immer. Ein reibungsloser Datenaustausch und damit die Sicherstellung, dass jeder an einem Projekt Beteiligte immer die neueste Version zur Verfügung stünde, sind weitere Argumente, die für das Cloud Computing sprechen. Vielleicht ist die Zeit gekommen, dass die Anwender von diesen neuen Möglichkeiten aktiv profitieren.

Und noch etwas zum Thema Sicherheit: Die Experten von SolidWorks zeigten vor den über 5.000 Besuchern einen ­simulierten Stromausfall, indem sie einen Computer einfach mitten in der Konstruktionsphase ausschalteten. Beim wieder Hochfahren des ­Systems wurde exakt der letzte Stand der Konstruktion verlustfrei ­geöffnet. Übrigens, DS SolidWorks ist auch auf der Hannover Messe, in Halle 17, Stand E40.W

www.solidworks.de

 



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