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Optimaler Partner für den Werkzeugbau

Dass man an einem Hochlohnstandort als Stanz- und Umformspezialist und in der Fräsfertigung auf die neuesten Technologien setzen muss, versteht sich von selbst. Meindl-Köhle Umform- und System-technik vertraut in diesem Zuge auf die CAD/CAM-Lösung VISI. Mit der Software werden die komple-xen Folgeverbund- und Transferwerkzeuge, die im hauseigenen Werkzeugbau entstehen, konstruiert, simuliert und NC-programmiert.

Heinz Kleber, Geschäftsführer von Meindl-Köhle Umform- und Systemtechnik: „Wir bieten vom Prototypen bis zur Serienfertigung alles aus einer Hand und versuchen, möglichst frühzeitig in ein Projekt eingebunden zu werden. So können wir bei der Auslegung des Teils oder der Baugruppe bereits das Fertigungs-Know-how mit einbringen, das mittlerweile von den meisten unserer Kunden erwartet wird. Eine weitere Stärke von uns ist die konsequente Ausrichtung auf Qualität, was von allen unseren Mitarbeitern gelebt wird. Dies dokumentieren unsere Kennzahlen, wie die ppm-Statistik. Bei zwei unserer wichtigsten Kunden aus dem Automotive-Bereich liegt diese in der letzten Jahresbewertung bei null ppm."

Konstruiert, gefertigt, montiert

Zu den Kernkompetenzen von Meindl-Köhle gehören das Fräsen und Schleifen sowie speziell im Werkzeugbau das Erodieren. Drehteile werden außer Haus gegeben. Zwischen 12 und 15 Werkzeuge, hauptsächlich in Folgeverbundbauweise sowie einige für den Transferbetrieb, werden pro Jahr konstruiert, gefertigt und montiert. Für die Durchgängigkeit der Daten vom CAD über CAM bis zu den CNCs der Fräsmaschinen sorgt bei Meindl-Köhle seit drei Jahren die Software VISI Werkzeugbau, eine Produktfamilie des britischen Herstellers Vero Software.

VISI Werkzeugbau ist speziell für die Anforderungen im Werkzeugbau ausgelegt und lässt mit seinen diversen Modulen im Werkzeugbau so gut wie keine Wünsche offen. Diese Merkmale, gepaart mit der leichten Bedienbarkeit und dem überzeugenden Service vom deutschen VISI-Anbieter Mecadat, gaben den Ausschlag, bei der Werkzeugkonstruktion auf VISI umzusteigen. Der Tipp, sich VISI anzuschauen, kam im Übrigen von einem befreundeten Unternehmen.

VISI basiert auf dem Parasolid-Kern. Damit lässt sich parametrisch konstruieren, beispielsweise bei Wiederholteilen wie Anschläge oder hausinternen Normteilen. Im normalen Konstruktionsalltag kommen heute die vier Lizenzen von VISI mit allen für den Blechbereich relevanten Modulen zum Einsatz: VISI Modelling, Progress, Blank, Machining 5-Achsen für den NC-Bereich sowie das seit Version 18 verfügbare Modul Advanced Modelling. Hinzugekauft wurden zudem die Schnittstellen zu Catia V4/V5 und zu NX, mit denen Meindl-Köhle die bei VISI Modelling serienmäßig enthaltenen Schnittstellen IGES, VDA-FS, Parasolid, DWG, DXF sowie STL ergänzt.

Hochinteressante Funktionen

Das neue Modul Advanced Modelling beinhaltet für Meindl-Köhle hochinteressante Funktionen wie beispielsweise die Möglichkeit, die Rückfederung von Blechteilen im Vorfeld kompensieren zu können, was man ja zwangsweise nicht beeinflussen kann. „Die Kunden greifen in diesem Rahmen auf unsere Erfahrungen zurück. Bereits in den Vorgesprächen gibt es eine klare Erwartungshaltung. Zum Beispiel, ob bei dem zu fertigenden Bauteil die Toleranz über die gesamte Produktionscharge hinweg exakt eingehalten werden kann – dazu erwartet der Kunde eine glasklare Aussage. Deshalb ist es gut, die Teile im Vorfeld mit VISI simulieren zu können und mit diesen Erkenntnissen in ein Konstruktions- und Qualitätsgespräch zu gehen. Denn jetzt können wir zwar auch nicht mit hundertprozentiger, aber dafür mit immerhin nahezu neunzigprozentiger Sicherheit sagen, es funktioniert oder es funktioniert nicht," berichtet Karl Sichinger, Leiter Werkzeugkonstruktion bei Meindl-Köhle.

Auch bei der Kalkulation leistet VISI bei den Landsbergern gute Dienste. Bereits in der Angebotspha-se kommt das Modul VISI Blank zum Einsatz. Denn zu diesem Zeitpunkt liegt fast immer schon das 3D-CAD-Modell vom Kunden vor, meistens im Catia V5-Format oder als Step-Datei. Das wird in VISI eingelesen und wenn es besonders schnell gehen soll, wird das Modell mit VISI Blank sozusagen ‚platt gedrückt’, also per FEM abgewickelt.

Kommt es zum Auftrag, wird das Modell mit VISI Modelling entsprechend aufgearbeitet und mit der Blechapplikation VISI Progress das Streifenlayout erzeugt, die Biegestationen abgeleitet und auf Grundlage des Streifenbildes das Werkzeug aufgebaut. Bei der aktuellen Version 18 von Progress lässt sich der Umformprozess grafisch darstellen. So kann man die Verformung, Ausdünnung besser beurteilen und eine eventuelle Rissgefahr bereits im Vorfeld erkennen. „Beim Arbeiten mit Modellen aus anderen Systemen lassen sich an allen biegetechnisch relevanten Bereichen, wo kein Radius angebracht wurde, nun automatisch entsprechende Biegeradien anbringen. Andere Erleichterungen von VISI, wie das Erzeugen der Matrize anhand vorgegebener Platten, nutzen wir allerdings seltener, da wir sehr individuell arbeiten. Uns ist es lieber, wir konstruieren hier selbst", erklärt Heinz Kleber.

Steht die Werkzeugkonstruktion, werden die entsprechenden Zeichnungen abgeleitet und an den Werkzeugbau weiter gegeben, wo unter anderem das Material bestellt und die Fertigungsschritte durchgeplant werden. Auch die NC-Daten werden überwiegend in der Konstruktionsabteilung erstellt, auf den Server gepackt und von den Maschinenbedienern in der Fertigung abgerufen – diese Vorgehensweise hat sich bewährt. Dabei spielt sicherlich auch eine Rolle, dass Konstruktionsleiter Karl Sichinger von Haus aus gelernter Werkzeugmacher ist und sich nicht nur mit der Programmierung einschließlich simultaner 5-Achs-Bearbeitung bestens auskennt.

Örtlichkeiten sind prinzipiell flexibel wählbar

Bei Meindl-Köhle gibt es zur Zeit drei Arbeitsplätze mit VISI Machining 5-Achsen für die NC-Programmierung der Fräsmaschinen, wobei meistens nur zwei genutzt werden. In der Fertigung befindet sich der dritte CAM-Arbeitsplatz. Es handelt sich bei den Landsbergern um Netzwerklizenzen, die von einem Lizenzserver zur Verfügung gestellt werden, weshalb die Orte, wo VISI eingesetzt wird, prinzipiell flexibel wählbar sind. Zu überzeugen weiß VISI bei Meindl-Köhle vor allem auch durch die exakt auf den Werk-zeugbau abgestimmten Module, die alle Funktionen bieten, die man im Kunststoff- und Blechbereich benötigt. Hinzu kommt die sehr enge Verzahnung mit dem CAM-Bereich.

„Unsere Kunden wollen unsere Kreativität und Flexibilität und vertrauen gleichzeitig auf unsere Kontinuität sowie auf unser jahrzehntelanges Know-how. Dank der exakt auf den Blechbereich abgestimmten Funktionen, die VISI mit den Modulen Progress und Advanced Modelling bietet, haben sich die Möglichkeiten, flexibel und schnell auf Kundenforderungen reagieren zu können, erheblich verbessert. Mit ihren vielen Simulationsmöglichkeiten bietet uns die CAD/CAM-Lösung einen klaren Wettbewerbsvorteil, der bereits in der Angebotsphase zum Tragen kommt. So können wir ganz anders in Kundengespräche hineingehen und auf der Basis gesicherter Erkenntnisse auch bei schwierigen Teilen oder Baugruppen sofort fachlich fundierte Aussagen treffen, was früher kaum möglich gewesen wäre", fasst Karl Sichinger zusammen.

www.mecadat.de
www.meindl-koehle.de



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