von Martin Bauer Verderben zu viele Köche den Brei? Kann schon sein. Auf alle Fälle gibt es einen Einheitsbrei, wenn ständig mit ein und demselben Wasser gekocht wird. Übertragen auf das Wasserstrahlschneiden bedeutet das: Wer herausstechen will, braucht neben den gängigen ‚Zutaten’ etwas Besonderes. Eine Extraprise Flexibilität und Schneidgeschwindigkeit servieren STM. Ist eine Technologie seit vielen Jahren erfolgreich, darf man annehmen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Quantensprungs wohl ausbleibt. Zwar werden technische Feinheiten auch weiterhin zum Erfolg beitragen, irgendwann werden gravierende Unterschiede von einem Hersteller zum anderen eher gering. Vor allem dann, wenn die wesentlichen kons-truktiven Bestandteile eines Wasserstrahlschneidesystems herstellerübergreifend vergleichbar sind. Die eingesetzten Betriebsmittel wie Fokussierrohre und Wasserdüsen kommen von ein paar wenigen Lieferanten weltweit. Durchwegs gleiche physikalische Ausgangsparameter wie Druck und Wassermenge ergeben sehr ähnliche Schnittergebnisse. Der entscheidende Unterschied liegt also im Detail. De facto geht es darum, wie gut ein Wasserstrahlsystem in sich abgestimmt ist und wie präzise es sich der jeweiligen Schneidaufgabe anpassen lässt. In diesem Zusammenhang ist die Schneidgeschwindigkeit maßgeblich, die den wesentlichsten Einfluss auf Qualität und Kosten hat. Sie ist zum überwiegenden Teil nicht von den Basisparametern wie Wasserdruck oder Wassermenge abhängig – herstellerübergreifende Unterschiede bewegen sich hier im 1-stelligen Prozentbereich – sondern von der erforderlichen Schneidqualität. 3-fache Geschwindigkeit Der Unterschied zwischen Qualitätsschnitt und Trennschnitt liegt bei der 3-fachen Geschwindigkeit und somit auch bei den 3-fachen Kosten. Auch müssen nicht alle Schnitte innerhalb eines Werkstückes die gleiche Qualität haben. Diese Tatsache macht sich der Wasserstrahl-Spezialist STM zunutze. Die Österreicher haben für ihre Wasserstrahlschneidsysteme eine Software entwickelt, die bei jedem Schneidauftrag unterschiedliche Schnittqualitäten nach Vorgabe des Anwenders berücksichtigen und verarbeiten kann. Dabei liegt es im Ermessen des Anwenders, ob die Schneidkapazität durch höhere Pumpenleistung, also Veränderung der Basisparameter, maximiert werden soll oder nicht. Die produktive Effizienz wird in jedem Fall signifikant optimiert. Das liegt nicht zuletzt auch an technischen Feinheiten wie der stufenlosen Abrasivdosierung von 0 bis Ob und wie Wasserstrahlschneiden im individuellen Fertigungsprozess sinnvoll integriert werden kann, können STM-Spezialisten innerhalb weniger Tage anhand unverbindlicher Kosten-Nutzen-Analyse sagen. Darüber hinaus können Inte-ressenten bei STM auch Testschneiden lassen. Die Österreicher bieten zudem Gebrauchtanlagen und Finanzierungsmodelle, die eine Anschaffung auch bei geringen finanziellen Spielräumen möglich macht.
1.000 g/min und dem optimalen Abstand zwischen Dosiersystem und Mischkopf. Und das Beste daran: Bis auf die Eingabe der gewünschten Schnittqualitäten konfiguriert sich das System automatisch und ohne Umrüstaufwand. STM stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass wirtschaftliche Nutzenorientierung mehr Sinn macht als Leistung um jeden Preis. Das heißt auch, dass nicht allein die Schneidleistung zählt, sondern wie intelligent Präzision mit Wirtschaftlichkeit vereinbart werden kann.