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Akku-Scheren auf dem Vormarsch

von Peter Klingauf Noch werden dünne Bleche vorrangig mit Handscheren getrennt. Da Facharbeiter jedoch mit modernen leichten Akkuscheren – wie TruTool S 130 Li-Ion-Akku von Trumpf – flexibel, schnell und ermüdungsfrei arbeiten können, sind diese Elektrowerkzeuge immer mehr gefragt. Entscheidungskriterium Nummer eins ist die Gesamtwirtschaftlichkeit.

Vor allem Blechbearbeiter aus Branchen wie Dach & Wand, Isolierungstechnik sowie Lüftungs- & Klimatechnik müssen ständig Dünnbleche aus verschiedensten Materialien zuschneiden, abtrennen oder Ausschnitte anbringen. Dabei gilt es, spanfrei und mit wenig Materialverlust und Verzug zu schneiden. Auch eine freie Sicht auf die Arbeitsfläche und Schnittlinie ist wichtig, da sonst die Schnittgenauigkeit leidet. Noch werden für das Schneiden der maximal 2 mm dicken Bleche vielfach klassische Handscheren eingesetzt. Aber wie lange noch? Eine neue, 1,3 kg leichte Akkuschere sorgt in diesem Anwendersegment für Aufsehen, wie Nikola Aurenz, Leiter Vertrieb und Marketing im Geschäftsbereich Elektrowerkzeuge bei Trumpf, Ditzingen, bekräftigt: „Ich sehe da klare Parallelen zur großen Marktakzeptanz von kleinen Akkuschraubern. Seitdem die führenden Hersteller diese Werkzeuge handlich, leicht gemacht und mit Lithium Ionen Akkus ausgestattet haben, sind sie vom Markt nicht mehr wegzudenken. Unsere Akkuschere TruTool S130 Li-Ion-Akku erlebt – in kleinerem Maßstab – eine ganz ähnliche Nachfrageentwicklung.“ Für Dünnbleche (400 N/mm2) bis 1,3 mm Dicke konzipiert, trennt das kabellose Werkzeug mit einer Arbeitsgeschwindigkeit bis zu 7 m/min in kurzer Zeit lange Strecken. Enge Kurven bis zu einem Radius von 15 mm stellen ebenso wenig ein Problem dar wie Überkopfarbeiten, da neben extremer Kurvengängigkeit ein stets freier Blick auf die Schnittlinie gewährleistet ist. Die Schere kann an jeder beliebigen Blechaußenseite angesetzt werden; für den Einstieg mitten im Blech genügt ein Startlochdurchmesser von 27 mm. Neben den technischen Daten sind die angenehme Haptik und der einfache Umgang mit dem neuen Werkzeug entscheidend für den Verkaufserfolg. Dies bestätigt auch Werner Hofer, Facharbeiter der im schweizerischen Buchs ansässigen Walter Kuhn AG. Er zählte zu den ersten Testanwendern und resümiert: „Das Werkzeug ist klein, leicht und die Maschinenführung sehr angenehm.“ Bei seinen ersten Arbeiten mit der TruTool S130 musste er Anpassungsarbeiten bei den Trägern (sogenannte Schlitten) einer 7,5 km Meter langen Dampfleitung ausführen. Es galt, etwa alle zehn Meter Schlitze auszuschneiden. Hofer schwärmt: „Das Arbeiten mit der S 130 erfolgt ohne Anstrengung und ist zum Vergleich mit Handscheren ein regelrechter Quantensprung. Da wir kein Kabel benötigen, sind wir genauso flexibel.“ Nach Abschluss der Arbeiten stand für alle Beteiligten fest, dass sie auf das TruTool S130 nicht mehr verzichten wollen. Da Firmenchef Walter Kuhn dem Urteil seiner Mitarbeiter vertraut, hat er gleich vier dieser Maschinen gekauft. Ähnlich positiv fällt das Urteil von Henning Günther aus, der gemeinsam mit seinem Vater Jochen Günter die GIB Gesellschaft für Isolier- und Brandschutztechnik mbH im thüringischen Unterwellenborn leitet. Er erklärt: „Das Werkzeug ist klein, leicht, stark und dank eines Griffs in Softgrip-Technik besonders vibrationsarm. Zudem ermöglichen der optimierte Umfang des Griffs und die Schneidtischgeometrie eine angenehme Maschinenführung. So können unsere Mitarbeiter lange und ermüdungsfrei arbeiten.“ Das ist insofern besonders wichtig, weil für manche Aufträge rund 3.500 Schnittmeter notwendig sind. Facharbeiter Mike Golob bestätigt die Aussagen seines Chefs: „Mit der S130 bin ich locker viermal so schnell, kann fast den ganzen Tag schneiden ohne zu ermüden und erreiche eine klar bessere, gleichmäßigere Schnittqualität.“ Um im Dünnblechbereich mit Handscheren in Konkurrenz treten zu können, ist für viele Anwender ein kabelloser Betrieb entscheidend. Außerdem wichtig: eine hohe Standzeit und gleichmäßig zuverlässige Leistung. Dies bietet das TruTool S130 mit den eingesetzten Akkus, die auf Lithium-Ionen-Technologie basieren. Sie gewährleisten eine dauerhafte und konstante Leistung bei geringer Selbstentladung – nur rund 5 Prozent pro Monat – und ohne Memory-Effekt. Eine so genannte Tiefentladung wird ausgeschlossen, da eine Überwachungselektronik den Ladezustand permanent kontrolliert und gegebenenfalls die Schere ausschaltet. Bis zu diesem Zeitpunkt steht dem Anwender stets die volle Leistung zur Verfügung. Den Ladezustand kann er per Knopfdruck über eine Anzeige ständig beobachten. Je nach Material und Blechdicke kann die neue Trumpf Schere mit einem vollen Akku zwischen 20 und 60 Meter schneiden. Sind die Energiereserven erschöpft, lässt sich der serienmäßige zweite Akku einsetzen. Das standardmäßige Schnellladegerät befüllt den leeren Akku innerhalb von 30 Minuten komplett, 75 Prozent des Lademaximums werden in 15 Minuten erreicht. Ein Messerwechsel ist dank hoher Standzeiten der Vier-Seiten-Wendemesser nur selten notwendig. Wenn doch, lässt sich dies ohne Zusatzwerkzeug innerhalb weniger Sekunden erledigen.W

www.trumpf.com

EuroBLECH Halle 11, Stand C 32



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