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SKF steigert den Takt

Windkraftwerke, Eisen- und Straßenbahnen, Papiermaschinen, Lastwagen … sphärische Rollenlager von SKF werden in vielen Bereichen auf der ganzen Welt eingesetzt. Die Käfige, die in jedem Lager die Rollen an ihrem Platz halten, stellt SKF mit mehr als 20 hydraulischen und mechanischen Pressen in seinem Göteburger Werk her. Seit letztem Jahr sorgen dabei zwei Automationsanlagen von AP&T für prozesssichere Steigerung des Produktionstakts.

Das Produktionswerk von SKF Gamlestaden in Göteborg produziert Käfige in Serien von 50 bis 5.000 Stück für die gesamte SKF-Rollenlagerproduktpalette. 200 verschiedene Varianten von Käfigen mit Durchmessern von 110 mm bis 2 Meter werden hier vor dem weiteren Transport in die Produktionsstätten Malaysia, Mexiko, Großbritannien, Schweden und den USA gepresst. Der größte Teil der Herstellungsprozesse läuft mittlerweile automatisiert ab. Nur bei sehr kleinen Serien werden die Pressen manuell bedient. Nicht nur ein erheblicher Teil der Pressen stammt vom schwedischen Hersteller AP&T, der seit 1996 über zehn Anlagen an das Käfigproduktionswerk ausgeliefert hat. Auch bei der Automatisierung setzt SKF auf das Know-how von AP&T. So wurden im April letzten Jahres zwei neue Automationsanlagen von AP&T installiert. Die eine übernimmt die Transporte zwischen zwei Pressen und ersetzt ein älteres Pneumatiksystem. Die zweite Anlage dient zum Beladen einer Einzelpresse, die bisher manuell beschickt wurde. In beiden Fällen konnte der Produktionstakt dank dieser Investition erheblich gesteigert werden. Gleichzeitig wurden die Ergonomiebedingungen der Bediener verbessert. „Wir wollen ständig effektiver werden und dabei spielt ein hoher Produktionstakt natürlich eine wichtige Rolle. Aber mindestens ebenso wichtig sind die Betriebssicherheit der Anlagen und der schnell verfügbare professionelle Support“, meint Roger Jonsson, Prozessentwickler im schwedischen SKF-Werk.

Standardmodule für hohe Betriebssicherheit

„Die Installation eines neuen Automationssystems, das seine Funktion in Verbindung mit vorhandenen Anlagen erfüllen soll, ist jedes Mal eine große Herausforderung“, weiß Göte Allansson von AP&T. Wie diese Herausforderung gemeistert werden kann, ergänzt Martti Huttunen, Produktionsleiter im SKF-Werk: „Auf der Grundlage unseres jeweiligen Bedarfs finden zunächst Gespräche statt, bei denen wir gemeinsam eine geeignete Lösung erarbeiten.“ In den meisten Fällen gelingt AP&T die Erfüllung der Anforderungen mit Modulen aus dem Standardangebot an AP&T-Automationsprodukten. „So können wir eine hohe Betriebssicherheit gewährleisten, die für uns und den Kunden an oberster Stelle steht“, meint Göte Allansson abschließend.W

www.apt-deutschland.de

EuroBLECH Halle 27, Stand J23

www.skf.com



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