AutoForm Engineering, weltweit führend bei Softwarelösungen für die Blechumformung, stellte vor kurzem die neueste Version AutoForm-plus R2 vor – mit einer ernorm gesteigerten Rechengeschwindigkeit. Neben dieser außergewöhnlichen Leistung bietet AutoForm-plus R2 dem Anwender – zusätzlich zu den Benefits des ersten Release R1 wie der Simulation der Warmumformung – weitere schlagkräftige Vorteile.
AutoForm-plus R2 ist das zweite Haupt-Release der neuen Produktlinie AutoForm-plus. Kennzeichnend ist die bemerkenswerte Rechengeschwindigkeit als Resultat einer umgestalteten Softwarearchitektur. Bei Anwendung des Schalenelements sowie des biegegestützten Membranelements ist die Solvergeschwindigkeit im Mittel 30 Prozent beziehungsweise 12 Prozent höher. Dieser Geschwindigkeitszuwachs gelingt ohne Einbußen bei der Rechengenauigkeit. Durch die Kombination der SMP-Option (Shared Memory Multiprocessing) und der gesteigerten Solvergeschwindigkeit rechnet AutoForm-plus R2 dreimal schneller als die Vorgängerversion.
Rechenzeiten stark verkürzt
Dr. Markus Thomma, Corporate Marketing Director von AutoForm Engineering, erklärt: „Unser Augenmerk galt schon immer den kurzen Rechenzeiten und den genauen Resultaten. Ein Beispiel, das unseren Erfolg in dieser Hinsicht illustriert: AutoFormplus R2 schafft die Simulation einer B-Säule – inklusive aller Operationen und Rückfederung – in weniger als fünf Minuten. Dazu genügt ein heute gängiger Rechner mit einem Vierkernprozessor, der weniger als 1.000 Euro kostet. Sogar anspruchsvolle Teile wie ein Türinnenblech lassen sich in weniger als zweieinhalb Stunden simulieren. Diese bemerkenswerte Geschwindigkeit bedeutet für unsere Kunden einen handfesten Vorteil..“ Vor dem aktuellen Release hatte schon AutoFormplus R1 mit einer innovativen Lösung zur Simulation der direkten und indirekten Warmumformung für Aufsehen gesorgt. Gerade Hotforming-Prozesse sind für die Automobilindustrie in letzter Zeit wichtig geworden, um Anforderungen hinsichtlich einer höheren Crash-Sicherheit und einem geringeren Gesamtgewicht zu erfüllen. Mit der Hotforming-Technologie werden die Bauteile bei erhöhten Temperaturen in weichem Zustand umgeformt und anschließend im Werkzeug abgeschreckt. Dadurch wird eine martensitische Struktur erreicht, die über eine sehr hohe Festigkeit von 1500 MPa verfügt. Warmumformen ist ein temperatur- und zeitabhängiger Prozess. Verglichen mit einem konventionellen Umformprozess gestaltet sich die Simulation deshalb um einiges komplexer. AutoFormplus R1 wurde deswegen um thermomechanische Prozesse erweitert und kann so das Hotforming simulieren. Dr. Waldemar Kubli, CEO von AutoForm Engineering, erläutert: „Wir sind froh darüber, dass unsere Lösung für das Warmumformen unseren Kunden eine Vielzahl einzigartiger Vorteile bringt. Indem sie unsere innovative Technologie einsetzen, können sie Hotforming-Prozesse effektiv simulieren. Trotz der Vielschichtigkeit von Warmumformen-Prozessen ist es AutoForm gelungen, eine Hotforming-Lösung zu entwickeln, die den Anwendern die gewohnte Benutzerfreundlichkeit bietet.“W
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