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Baubranche setzt auf Rotationsstanzen

Harter Wettbewerb sorgt bei den Herstellern von Bauelementen seit Jahren für ständigen Preisdruck. Gleichzeitig wächst jedoch die Bereitschaft, in innovative Verfahren zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern. Zum Beispiel in die Rotationsstanztechnologie. Jahrzehntelang kam bei der Herstellung von Trockenbau-Profilen vorwiegend das Hubstanzverfahren zum Einsatz, doch im Moment gewinnt das Rotationsstanzen stark an Bedeutung.

Bisher war die Produktionsgeschwindigkeit der Stanzen das Nadelöhr bei der Herstellung. Ein idealer Ansatzpunkt für das Rotationsstanzverfahren, denn mit diesem Verfahren kann die Geschwindigkeit beim Stanzprozess vervielfacht werden. Durch die rotative Arbeitsweise lassen sich Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 200 m/min erreichen, was die Effizienz der Fertigung enorm erhöht. Das Rotationsstanzverfahren eignet sich grundsätzlich für fast alle Materialien aus Metall, die vom Coil erhältlich sind. Dabei stehen bereits für unterschiedlichste Anwendungen erprobte Lösungen zur Verfügung. Europaweit rüsten daher immer mehr Hersteller auf die Technologie des Langenfelder Herstellers Baust um.

Werkzeugwechsel in wenigen Minuten

Dank der einfachen Integration in bestehende Produktionslinien gibt es im Bereich Trockenbau immer weniger Profile, die nicht rotativ gestanzt werden können. Daran hat auch die intelligente Konstruktion ihren Anteil, ermöglicht sie doch den Werkzeugwechsel auf andere Produkte in wenigen Minuten. Ideal ist das Stanzen mit rotierenden Werkzeugen für Eckwinkel und Kantenprofile aus Aluminium oder Stahl – für die Baust Rotationsstanze BRS 650 eine der leichtesten Übungen. Das Material wird der Anlage vom Coil zugeführt, dort gestanzt und in der Profilieranlage in Form gebracht. Auf der gleichen Anlage können durch einen einfachen Werkzeugwechsel Ständerwerkprofile für die Elektroinstallation produziert werden. Die verschiedenen Längen der Ständerwerkprofile und somit variable Lochabstände lassen sich problemlos realisieren. Die benötigten Längen werden einfach in der Steuerung eingegeben und das Stanzwerkzeug bremst oder beschleunigt an den entsprechenden Stellen. Damit lässt sich der Lochabstand flexibel programmieren. Die beste Lösung für Sockelprofile mit den verschiedenen Produktbreiten ist die Rotationsstanze Duo BRS 650. Bei diesem System stehen zwei Stanzeinheiten voreinander und können stufenlos von Hand oder automatisch den verschiedenen Produktbreiten angepasst werden. UA-Profile mit einer höheren Materialstärke von 2,0 mm werden mit der Baust Rotationsstanze BRS 900 gefertigt. Eine kürzlich in Betrieb genommenen Anlage erreicht eine Produktionsgeschwindigkeit von 80 m/min, was die Herstellungs-Stückkosten erheblich reduziert. Für Baust ist damit im direkten Vergleich zwischen Hub- und Rotationsstanzen das Rotationsstanzen in der Gesamtbetrachtung klarer Sieger. Da auch Investitionen in bauliche Maßnahmen wie Lärmschutz oder Fundamente entfallen können, hat sich die Investition in eine Rotationsstanze schnell amortisiert. Dies haben inzwischen auch viele potenzielle Kunden entdeckt, denn die steigende Anzahl von Anfragen aus der EU und darüber hinaus lässt die Firma Baust Stanztechnologie optimistisch in die Zukunft schauen. W

www.baust-stanztechnologie.de

EuroBLECH Halle 27, Stand H 51



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